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Von menschlichem Verhalten bis zu neurodiversen Perspektiven - erforschen Sie, wie wir denken, fühlen und die Welt erleben 🧠
Selam aleykum Liebe Geschwister,
Ich muss zu geben das ich angst habe. Wirklich Angst. Ich habe Angst vor der Zukunft. Angst zu versagen. Ich habe Angst das sich die nächsten Jahre mein Leben sich noch mehr ins negative wendet. Ich hab Angst keinen neuen Job zu finden , Angst nie wieder gesund zu werden und vor allem Angst das ich aus den Gründen nie mals einen Mann finden werde. Ich habe Angst, unbewusst Menschen verletzt zu haben, Angst damit abrechnen zu müssen. Angst das mich niemand lieben wird. Keine Ahnung. Ich weiß das ihr weder mich noch meine Geschichte kennt, wie denn ich verstecke mich anonyme, und etwas irritiert seid, da ich ohne Kontext los rede . Aber das musst einfach mal raus . Ich muss den ganzen Tag Funktionieren, da ich für andere ein Vorbild bin. Ich baue andere auf, und viele nehmen sich ein Beispiel von mir. Ich wirke stark, da ich alles verloren habe seit 2022, Todesfälle, berufliche Neuorientierung. Meine Gesundheit. Und trotzdem lächel ich und finde immer einen neuen Weg. Aber ich kann nicht mehr . Ich bin müde. Erschöpft. Die Angst holt mich ein. Keine Ahnung . Einfach überfordert. Ich kann keine Verluste mehr ertragen, hab keine Kraft mich beruflich umzuorientieren. Es klappt eh wieder nicht. Niemand will so eine Frau. Ich kann nichts bieten. Bringe nichts auf den Tisch. Ya Allah helfe mir .
@MEmrah
Hallo zusammen,
ich möchte eine Geschichte mit euch teilen, die sich letztes Jahr in meinem Umfeld zugetragen hat und die mich bis heute nicht loslässt.
Mein Nachbar erzählte mir von einem jungen Familienvater – verheiratet, zwei kleine Kinder. Der Mann hatte einen Kredit von 30.000 Euro aufgenommen, um in Wertpapiere/Trading (ATFs) zu investieren. Wie es leider passieren kann, ging das Vorhaben komplett schief und das gesamte Geld war weg.
Als seine Frau davon erfuhr, gab es laut den Erzählungen massiven Streit. Sie soll ihm extrem schwere, entwürdigende Vorwürfe gemacht, seine Rolle als Mann abgesprochen und ihm jeglichen Respekt entzogen haben. Wie die genauen Worte lauteten, weiß natürlich niemand von außen. Fakt ist jedoch: Der Mann hat sich am Ende das Leben genommen.
Ich versuche das bis heute zu begreifen. Natürlich ist ein finanzieller Verlust von 30.000 Euro für eine Familie eine enorme Belastung und ein großer Fehler. Bei Themen wie Fremdgehen oder schwerem Verrat könnte man emotionale Ausbrüche oder extreme Wut irgendwo noch nachvollziehen. Aber rechtfertigt Geld es jemals, einen Menschen so sehr zu entwürdigen, dass ihm jeglicher Selbstwert und Respekt genommen wird?
Mich macht das unglaublich traurig und wütend zugleich. Es wirkt, als hätte der verbale Druck einen ohnehin schon verzweifelten Menschen endgültig über die Klippe getrieben.
Mich würde eure Meinung dazu interessieren:
Kann verbaler Druck und Entwürdigung in einer Partnerschaft einen Menschen in den Freitod treiben?
Wie bewertet ihr den gesellschaftlichen Druck auf Männer als „Versorger“ – führt Geldverlust oft zu einer Scham, die durch Vorwürfe unerträglich wird?
Wo verläuft für euch die Grenze zwischen berechtigter Wut über Fehler und einer zerstörerischen Entwertung des Partners?
Ich bin gespannt auf eure Gedanken dazu.
@Hanife6969
Ein Mann wächst nicht, wenn die Frau ihn trägt.
Gute Nacht.